Abenteuer in der Naturerlebnisschule Raesfeld

Bei unserem zweiten Anlauf klappte es endlich. Eigentlich wollten wir schon am 07.05. zum Klettern und Bogenschießen nach Raesfeld fahren, aber Anfang Mai war es nicht nur nass, sondern auch sehr kalt, so dass unser Vorhaben nicht durchzuführen war.Aber dieses Mal - am 01.06. – hatte Petrus ein Einsehen. Der Himmel blieb klar und die Sonne kam bald zum Vorschein. Abenteuerlich und recht anstrengend waren unsere Kletterpartien im ganz besonderen Hochseilgarten der Naturerlebnisschule. Beim Bogenschießen konnten wir uns als Musketiere bzw. Amazonen fühlen.

Aber zunächst (ver)kleideten wir uns mit Helm und Klettergurt. Sicherheit war das oberste Gebot, auch bei der Einweisung Manuels und Martins, unserer Outdoortrainer. Schließlich geht es beim Klettern um Leben und Tod. Wir wollten uns ja auf die Sichernden verlassen können. Das bedeutete, gut aufzupassen, bestimmte Knoten zu erlernen und natürlich die Technik des Sicherns durchzuführen, was auch als Erstes geübt wurde.

Dann ging es endlich los, und zwar kletterten meistens zwei gleichzeitig, damit sie sich gegenseitig helfen konnten. Ein Kletternder wurde dabei von zwei Schülern bzw. Schülerinnen gesichert. Richtig stolz waren wir, wenn wir bis ganz oben (z.B. 18 Meter hoch)

gekommen waren. Aber das Schönste war das Heruntergelassen werden: Wir schwebten wieder nach unten auf den Waldboden. Manche waren sogar so mutig und ließen sich kopfüber „abseilen“.

Nach etwa 4 ½ Stunden sportlicher Betätigung – natürlich gab es auch Pausen - waren wir erschöpft, hungrig und durstig. Zum Glück haben wir ganz liebe und fürsorgliche Eltern, die

für uns schon rechtzeitig den Grill angezündet, verschiedene Sorten Fleisch gegrillt, Brot, Salate, Kuchen und Getränke sowie Tische und Bänke zurecht gestellt hatten, so dass wir nur noch zu zugreifen brauchten. Das war der krönende Abschluss eines zunächst kräftezehrenden und abenteuerlichen Tages.